Zum Hauptinhalt springen

Erfolgsbilanz

Eine Übersicht über einen Teil unserer nennenswerten Fälle und Urteile. Wir sind bekannt für unsere entschlossene Vorgehensweise und die hervorragenden Ergebnisse, die wir für unsere Mandanten erzielen.

Insolvenzverwalter veräußert BNI-Vermögenswerte, um Erlöse für Gläubiger zu maximieren

Sander Schouten wurde im November 2023 zum Insolvenzverwalter im Insolvenzverfahren von BN International B.V. bestellt. Bis zu ihrer Insolvenz war BNI einer der größten Tapetenhersteller Europas. BNI erzielte einen Umsatz von rund 64 Millionen Euro und beschäftigte 121 Mitarbeiter. Aufgrund seiner Aufgabe, das Vermögen von BNI zu verwerten, damit die Gläubiger einen möglichst großen Teil ihrer Forderungen zurückerhalten konnten, verkaufte Herr Schouten das Grundstück, die Fabrikhallen und die Produktionslinien von BNI.

Rechtsgebiete: Insolvenzrecht
Tags: Ernennung zum Insolvenzverwalter

Bauunternehmer haftet für Mängel an Neubau: Reparaturpflicht

Marco Guit hat einen Käufer einer Neubauwohnung erfolgreich in einem Rechtsstreit mit dem Bauunternehmer vertreten. In dem Fall ging es um die Frage, ob die Wohnung einen derartigen Mangel aufweist, für den der Bauunternehmer und Erbauer der Wohnung haften muss. Das Gericht hat dies bejaht, sodass der Bauunternehmer verpflichtet ist, den Mangel in der Wohnung der Kläger zu beheben.

Anwälte: Marco Guit
Tags: Haftung des BauunternehmersMangelhafte Bauausführung

Eilverfahren verhindert Zwangsversteigerung: Eigentümer erhält zusätzliche Zeit für Finanzierung

Denise Janssen verhinderte, dass eine Immobilie aufgrund einer Hypothekenschuld versteigert wurde. Frau Janssen leitete ein Eilverfahren ein, um die Bank zu zwingen, die Versteigerung abzubrechen, mit der Begründung, dass die Fortsetzung der Versteigerung nach Maßstäben der Angemessenheit und Billigkeit inakzeptabel sei und gegen die Sorgfaltspflicht der Bank verstoße. Während der mündlichen Verhandlung wurde eine Einigung erzielt, wodurch der Hauseigentümer mehr Zeit erhielt, um eine Finanzierung zu regeln.

Homologation des WHOA-Abkommens Steinhoff: Umschuldung in Höhe von 10,4 Milliarden Euro

Sander Schouten und Onno Hennis traten für die deutsche Anlegervereinigung SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.) auf. Im öffentlichen WHOA-Verfahren von Steinhoff International Holdings N.V. bestätigte das Gericht Amsterdam am 21. Juni 2023 die Vereinbarung. Es handelte sich um Schulden in Höhe von rund 10,4 Milliarden Euro und war eines der bislang größten WHOA-Verfahren (Restrukturierungsverfahren).

Tags: Insolvenz

Grunddienstbarkeit lebt durch Verjährung wieder auf: Gericht bestätigt Bestehen des Rechts

Denise Janssen gewann einen Rechtsstreit über durch Flurbereinigung erloschene Grunddienstbarkeiten, die durch Verjährung wieder entstanden waren. Das Gericht Amsterdam entschied, dass die Rechtsvorgänger des Klägers den Weg mehr als 10 Jahre lang ununterbrochen genutzt hatten, so als ob eine Grunddienstbarkeit bestünde. Da die Rechtsvorgänger auch in gutem Glauben handelten, war die Wiederentstehung der Grunddienstbarkeiten eine Tatsache.

Erfolgreiche Beschwerde beim Rat für Journalismus im Namen von eDreams

Thomas van Vugt reichte im Namen des Online-Reisebüros eDreams erfolgreich eine Beschwerde gegen den Chefredakteur von Omroep MAX beim Rat für Journalismus ein.

Tags: Beschwerde beim Presserat

Kaufoptionsstreitigkeit: Rückzahlung von 187.550 € zugesprochen

Xagan Heerbaart unterstützte ein Unternehmen in einem Rechtsstreit über einen Kaufoptionsvertrag für eine Gewerbeimmobilie. Das Gericht Zeeland-West-Brabant entschied, dass der Verkäufer seine Verpflichtungen aus dem Kaufoptionsvertrag durch den Verkauf der Immobilie an einen Dritten nicht mehr erfüllen konnte. Das Gericht hob den Kaufoptionsvertrag auf und verurteilte den Verkäufer zur Rückzahlung der bereits gezahlten Optionsprämien in Höhe von insgesamt 187.550 €.

Franchisenehmer haftet für Verstoß gegen Wettbewerbsverbot und muss Domainnamen übertragen

Sander Schouten hat einen Franchisegeber erfolgreich in einem Rechtsstreit mit einem Franchisenehmer vertreten. Der Franchisenehmer wurde auf Antrag des Franchisegebers zur Zahlung von Schadensersatz wegen Verstoßes gegen eine Wettbewerbsklausel sowie zur Übertragung von Domainnamen an den Franchisegeber verurteilt.

Tags: Franchisevertrag

Gericht entlässt Vorstandsmitglieder und macht sie persönlich für Entnahmen haftbar

Onno Hennis vertrat erfolgreich eine Stiftung, die zwei ihrer Vorstandsmitglieder entlassen wollte. In seinem Urteil befand der Richter, dass die entlassenen Vorstandsmitglieder persönlich für unzulässige Entnahmen haftbar seien.

Anwälte: Onno Hennis
Tags: Entlassung von Stiftungsvorständen

Gericht: Kündigung der Mitgliedschaft in einem Verein rechtsgültig, Klagen abgewiesen

AMS Advocaten vertrat in dieser Rechtssache einen Verein, der die Mitgliedschaft eines Mitglieds gekündigt hatte. In der Rechtssache ging es um die Frage, ob der Vorstand eines Vereins die Mitgliedschaft der Klägerin rechtmäßig gekündigt hatte, nachdem die Mitgliedschaft nach Ansicht des Vorstands nicht mehr vom Verein verlangt werden konnte. Das Gericht entschied, dass der Vorstand ausreichend Anhörungs- und Gegenhörungsrechte gewährt hatte, dass die Kündigung – und nicht der Ausschluss – das richtige Verfahren war und dass der Vorstand im Rahmen seiner Ermessensfreiheit vernünftigerweise zu der Kündigung gelangen konnte. Die Anträge auf Aufhebung des Beschlusses wurden abgelehnt und die Klägerin wurde zur Tragung der Prozesskosten verurteilt.

Benötigen Sie rechtliche Unterstützung?

Kontaktieren Sie einen unserer Spezialisten.

Kontaktieren Sie uns