Millionen-Geschäft rund um den Tulpenhandel: Unterstützung für Blumenzwiebelzüchter in einem vielbeachteten Verfahren
In den Jahren um 2006 hat Nienke Bobbert in einem umfangreichen Fall (mit einem Streitwert von rund 176 Millionen Euro), an dem 74 Parteien beteiligt waren, eine Reihe von Blumenzwiebelzüchtern und deren Unternehmen in einem Verfahren vertreten, in dem sie zusammen mit einer Vielzahl anderer Blumenzwiebelzüchter/-händler und anderer Branchenakteure für hohe Beträge haftbar gemacht wurden. Dieser aufsehenerregende Fall war eine Wiederholung der Tulpenmanie von 1636-1637. Wie im 17. Jahrhundert stiegen die Tulpenpreise aufgrund des Interesses von Investoren plötzlich sehr schnell an; über „Kaufbriefe” wurden Partien von Blumenzwiebeln, die noch im Boden steckten, mehrmals weiterverkauft. Dieser spekulative Terminhandel brach zusammen.
Nienke Bobbert