Erfolgsbilanz

Eine Übersicht über einen Teil unserer nennenswerten Fälle und Urteile. Wir sind bekannt für unsere entschlossene Vorgehensweise und die hervorragenden Ergebnisse, die wir für unsere Mandanten erzielen.

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Urteil

Homologation des WHOA-Abkommens Steinhoff: Umschuldung in Höhe von 10,4 Milliarden Euro

Sander Schouten und Onno Hennis traten für die deutsche Anlegervereinigung SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.) auf. Im öffentlichen WHOA-Verfahren von Steinhoff International Holdings N.V. bestätigte das Gericht Amsterdam am 21. Juni 2023 die Vereinbarung. Es handelte sich um Schulden in Höhe von rund 10,4 Milliarden Euro und war eines der bislang größten WHOA-Verfahren (Restrukturierungsverfahren).

Urteil

Grunddienstbarkeit lebt durch Verjährung wieder auf: Gericht bestätigt Bestehen des Rechts

Denise Janssen gewann einen Rechtsstreit über durch Flurbereinigung erloschene Grunddienstbarkeiten, die durch Verjährung wieder entstanden waren. Das Gericht Amsterdam entschied, dass die Rechtsvorgänger des Klägers den Weg mehr als 10 Jahre lang ununterbrochen genutzt hatten, so als ob eine Grunddienstbarkeit bestünde. Da die Rechtsvorgänger auch in gutem Glauben handelten, war die Wiederentstehung der Grunddienstbarkeiten eine Tatsache.

Artikel

Erfolgreiche Beschwerde beim Rat für Journalismus im Namen von eDreams

Thomas van Vugt reichte im Namen des Online-Reisebüros eDreams erfolgreich eine Beschwerde gegen den Chefredakteur von Omroep MAX beim Rat für Journalismus ein.

Beschwerde beim Presserat
Urteil

Kaufoptionsstreitigkeit: Rückzahlung von 187.550 € zugesprochen

Xagan Heerbaart unterstützte ein Unternehmen in einem Rechtsstreit über einen Kaufoptionsvertrag für eine Gewerbeimmobilie. Das Gericht Zeeland-West-Brabant entschied, dass der Verkäufer seine Verpflichtungen aus dem Kaufoptionsvertrag durch den Verkauf der Immobilie an einen Dritten nicht mehr erfüllen konnte. Das Gericht hob den Kaufoptionsvertrag auf und verurteilte den Verkäufer zur Rückzahlung der bereits gezahlten Optionsprämien in Höhe von insgesamt 187.550 €.

Franchisenehmer haftet für Verstoß gegen Wettbewerbsverbot und muss Domainnamen übertragen

Sander Schouten hat einen Franchisegeber erfolgreich in einem Rechtsstreit mit einem Franchisenehmer vertreten. Der Franchisenehmer wurde auf Antrag des Franchisegebers zur Zahlung von Schadensersatz wegen Verstoßes gegen eine Wettbewerbsklausel sowie zur Übertragung von Domainnamen an den Franchisegeber verurteilt.

Urteil

Gericht entlässt Vorstandsmitglieder und macht sie persönlich für Entnahmen haftbar

Onno Hennis vertrat erfolgreich eine Stiftung, die zwei ihrer Vorstandsmitglieder entlassen wollte. In seinem Urteil befand der Richter, dass die entlassenen Vorstandsmitglieder persönlich für unzulässige Entnahmen haftbar seien.

Entlassung von Stiftungsvorständen
Urteil

Gericht: Kündigung der Mitgliedschaft in einem Verein rechtsgültig, Klagen abgewiesen

AMS Advocaten vertrat in dieser Rechtssache einen Verein, der die Mitgliedschaft eines Mitglieds gekündigt hatte. In der Rechtssache ging es um die Frage, ob der Vorstand eines Vereins die Mitgliedschaft der Klägerin rechtmäßig gekündigt hatte, nachdem die Mitgliedschaft nach Ansicht des Vorstands nicht mehr vom Verein verlangt werden konnte. Das Gericht entschied, dass der Vorstand ausreichend Anhörungs- und Gegenhörungsrechte gewährt hatte, dass die Kündigung – und nicht der Ausschluss – das richtige Verfahren war und dass der Vorstand im Rahmen seiner Ermessensfreiheit vernünftigerweise zu der Kündigung gelangen konnte. Die Anträge auf Aufhebung des Beschlusses wurden abgelehnt und die Klägerin wurde zur Tragung der Prozesskosten verurteilt.

Urteil

Hundesalon haftet für Lärmbelästigung: Maßnahmen vorgeschrieben

Ein Hundesalon, der Lärmbelästigung verursachte, wurde vom Gericht dazu verurteilt, die im Aktivitätenbeschluss festgelegten Lärmschutznormen einzuhalten. Andernfalls drohten Zwangsgelder. In einem von Denise Janssen angestrengten Verfahren entschied das Gericht Amsterdam, dass eine unrechtmäßige Lärmbelästigung nachgewiesen worden sei und der Hundesalon bei der Eröffnung des Salons Maßnahmen hätte ergreifen müssen. Die Tatsache, dass sich der Salon in Amsterdam befand und die Einwohner Amsterdams im Allgemeinen mehr Lärmbelästigung zu ertragen haben, spielte dabei keine Rolle. Das Gericht befand, dass die Geräuschkulisse durch Hunde, Kunden und Geräte, die für die Kläger hörbar war, auch in einer Stadt unzulässig ist. Het Parool und AT5 veröffentlichten einen Artikel über dieses Urteil.

Urteil

Gericht: Mieter haftet selbst für Schäden durch Diebstahl eines gemieteten Autos

Hidde Reitsma vertrat einen Vermieter einer auf Curaçao ansässigen Autovermietung, der von einem Mieter eines gemieteten Autos, das gestohlen worden war, Schadenersatz forderte. Das Gericht sah es als vorläufig bewiesen an, dass der Vermieter den Mieter bei Unterzeichnung des Mietvertrags auf die Risiken eines Diebstahls (und des Nichtabschlusses einer Diebstahlversicherung) hingewiesen hatte, oder dass der Mieter zumindest bewusst auf eine Diebstahlversicherung verzichtet hatte. Der Mieter durfte Gegenbeweise vorlegen, was ihm jedoch nicht gelang.

AutovermietungDiebstahlHaftungNachweis
Urteil

Klagen abgewiesen: keine rechtswidrigen Äußerungen bei Investitionen

Marco Guit vertrat erfolgreich eine Partei, die beschuldigt wurde, im Rahmen einer (Start-up-)Investition für ein Produkt unrechtmäßige Äußerungen getätigt zu haben. Die geltend gemachten Ansprüche wurden zurückgewiesen.

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