Kategorie: Arbeitsrecht

Strenges Wettbewerbsverbot zum Schutz der Unternehmensinteressen in den Niederlanden: Funktioniert das?

Strenges Wettbewerbsverbot zum Schutz der Unternehmensinteressen in den Niederlanden: Funktioniert das?

Ein niederländischer Arbeitnehmer hatte von einem anderen Unternehmen ein Angebot erhalten. Er kündigte seine derzeitige Anstellung und wollte zu dem anderen Unternehmen wechseln. Der Arbeitgeber (ein niederländisches Unternehmen) wehrte sich jedoch dagegen. Gemäß dem niederländischen Wettbewerbsverbot darf ein Arbeitnehmer nicht innerhalb von zwei Jahren nach Beendigung des Dienstverhältnisses bei einem Kunden in den Dienst treten. Ist dieses Wettbewerbsverbot in dieser Situation unangemessen oder darf der Arbeitgeber die strenge Einhaltung des Verbots verlangen? Der Gerichtshof von ’s-Hertogenbosch traf dazu eine Entscheidung. Der niederländische Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Sander Schouten erörtert den Fall.



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Niederländischer Arbeitgeber fordert enorm hohe Geldstrafen wegen Verletzung eines Wettbewerbsverbots

Niederländischer Arbeitgeber fordert enorm hohe Geldstrafen wegen Verletzung eines Wettbewerbsverbots

In diesem Rechtsfall wechselten zwei Arbeitnehmer in den Niederlanden ihre Stellung. Der neue Arbeitgeber war ein früheres Schwesterunternehmen des früheren Arbeitgebers dieser beiden Arbeitnehmer. Der frühere Arbeitgeber behauptete – etwa ein Jahr später– dass sie dadurch das Wettbewerbsverbot verletzt hätten und forderte pro Person etwa EUR 350.000. Die früheren Arbeitnehmer machten geltend, dass keine „konkurrierenden Tätigkeiten“ vorlagen. Der niederländische Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Sander Schouten erörtert das Urteil des Gerichtshofs.



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Welche Kriterien gelten in den Niederlanden bei Entlassung wegen Untauglichkeit des Arbeitnehmers

Welche Kriterien gelten in den Niederlanden bei Entlassung wegen Untauglichkeit des Arbeitnehmers

In einem kürzlichen Arbeitsrechtsstreit machte ein Arbeitgeber die Entlassung eines Projektleiters wegen Untauglichkeit geltend. Der Arbeitnehmer sei unfähig gewesen, Dinge zu organisieren und zu ordnen. Nach diversen Gesprächen und Verwarnungen beschloss der Arbeitgeber, ihn an eine andere Funktion und an einen anderen Standort zu versetzen. Aber die Arbeit des Arbeitnehmers blieb weiterhin unter dem Soll. War damit ein ausreichender Entlassungsgrund gegeben? Der niederländische Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Sander Schouten erläutert anhand der Gerichtsentscheidung die Kriterien, die in den Niederlanden gelten, um jemanden wegen Untauglichkeit entlassen zu dürfen.



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Anschließendes Arbeitsverhältnis in den Niederlanden: welche Kriterien gibt es?

Anschließendes Arbeitsverhältnis in den Niederlanden: welche Kriterien gibt es?

In einem kürzlichen Urteil des niederländischen Hohen Rats wurde der Gerichtshof gerügt, weil er in einem Rechtsstreit zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber nicht untersucht hat, ob ein anschließendes Arbeitsverhältnis vorlag. Der Arbeitnehmer arbeitete nämlich zuerst über eine Zeitarbeitsfirma und anschließend direkt für einen Arbeitgeber. In den Niederlanden kann dann ein anschließendes Arbeitsverhältnis vorliegen. Was bedeutet dies genau und wann ist es gegeben? Der niederländische Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Sander Schouten erläutert den Rechtsfall.



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Wann liegt eine Gesellschaftsübertragung vor? AMS erläutert!

Wann liegt eine Gesellschaftsübertragung vor? AMS erläutert!

Bei der Beantwortung der Frage, in welchen Fällen Arbeitnehmer Anspruch auf eine Übergangsleistung bei Beendigung (Übergangsleistungen= transitievergoeding) haben, muss zunächst geklärt werden, ob der Arbeitsvertrag überhaupt gekündigt worden ist. Wenn es sich beispielsweise um eine Gesellschaftsübertragung handelt, wurde der Arbeitsvertrag nicht beendet und in diesem Fall hat der Arbeitnehmer auch keinen Anspruch auf eine Übergangsleistung bei Beendigung. Diese Frage stellte sich bei einem kürzlichen arbeitsrechtlichen Streitfall. Sander Schouten, Anwalt für Arbeitsrecht in den Niederlanden, erläutert die Sache.



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Arbeiten in den Niederlanden: die 30%-Regel für deutsche Expats erklärt

Arbeiten in den Niederlanden: die 30%-Regel für deutsche Expats erklärt

Arbeitnehmer, die aus Deutschland (oder aus Österreich oder aus der Schweiz) in die Niederlande zum Arbeiten kommen, erhalten oft eine Vergütung für die Zusatzkosten für den Aufenthalt außerhalb des Herkunftslandes, die sogenannten ‚extraterritorialen Kosten‘. In diesem Rahmen können Arbeitgeber entscheiden die 30%-Regelung anzuwenden. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unter bestimmten Bedingungen 30% des Bruttogehalts steuerfrei auszahlen kann. Sander Schouten, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, erklärt die Bedingungen dieser Regelung.



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Konsultationsrecht des Betriebsrats bei Umstrukturierung

Konsultationsrecht des Betriebsrats bei Umstrukturierung

In einem Verfahren jüngeren Datums ist Canon abgemahnt worden, da das Unternehmen den korrekten Empfehlungen des firmeneigenen Betriebsrats im Zusammenhang mit einem Umstrukturierungsbeschluss nicht gefolgt ist. Der Betriebsrat, der das Verfahren gegen Canon eingeleitet hat, war unzureichend über die personellen Konsequenzen der von Canon vorgeschlagenen Umstrukturierung informiert worden. Sander Schouten, Fachanwalt für Arbeitsrecht in den Niederlanden, erläutert die Befugnisse des Betriebsrats anhand dieses Urteils.



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Veränderungen im Arbeitsrecht in den Niederlanden

Veränderungen im Arbeitsrecht in den Niederlanden

Am 1. Januar 2015 ist der erste Teil der Gesetzesänderungen bezüglich der niederländischen Gesetze über die Beschäftigung und soziale Sicherheit (WWZ) in Kraft getreten. Am 1. Juli erlangt der zweite Teil der WWZ seine Wirksamkeit. Aber was ändert sich damit nun genau? Sander Schouten, Anwalt für Arbeitsrecht in den Niederlanden, erläutert die Sachlage. weisen auf die wichtigsten Änderungen hin.



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